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Discount-Call-Optionsschein von Morgan Stanley auf RWE: Verstärktes Kaufinteresse - Optionsscheinenews 22.01.2026
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.optionsscheinecheck.de) - Vor dem Landgericht Heidelberg läuft seit Ende Dezember 2025 eine Klage von 39 Bäuerinnen und Bauern aus Pakistan gegen RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) und Heidelberg Materials, so die Börse Stuttgart.
Die Kläger würden anteilige Entschädigung für die hohen Schäden durch Überschwemmungen im Jahr 2022 fordern, zu denen die Unternehmen nach Ansicht der Kläger durch ihren CO₂-Ausstoß beigetragen haben sollten. Die betroffenen Bauern würden auf zerstörte Ernten und weitreichende wirtschaftliche Schäden verweisen. Die Unternehmen seien bereits im Oktober 2025 zu Dialog und Mediation eingeladen worden, darauf laut Klägerseite aber nicht eingegangen.
RWE halte die Forderung nach Schadensersatz für unbegründet und sehe die Klage als Versuch, klimapolitische Forderungen in deutsche Gerichtssäle zu verlagern. Das Unternehmen verweise darauf, seine Anlagen stets im Einklang mit geltendem Recht betrieben zu haben und betone, dass eine zivilrechtliche Haftung für weltweite Klimafolgeschäden aus seiner Sicht rechtlich unzulässig sei.
Anleger an der Börse Stuttgart würden heute verstärktes Kaufinteresse an einem Discount-Optionsschein (Call) (ISIN DE000MM5X0P0/ WKN MM5X0P) von Morgan Stanley auf RWE zeigen. Das Produkt biete einen Hebel von 22,01. Der Cap liege bei 55 Euro, der Basispreis bei 50 Euro. Die Rückzahlung des Optionsscheins sei auf maximal 5 Euro begrenzt. Bei Fälligkeit am 26. Juni 2026 hänge die Auszahlung von der Entwicklung der zugrundeliegenden RWE-Aktie ab. Diese notiere aktuell bei 51,94 Euro. (22.01.2026/oc/n/d)
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